Evang. StadtkircheEvang. Stadtkirche

 

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Evangelische Stadtkirche, Altstadt Stadtkirche vom Römer aus

1147 erstmals erwähnt. Zu dieser Zeit bestand eine kleine Saalkirche mit Rundapsis. Die der HI. Margarete geweihte Kirche wurde in ihrer heutigen Gestalt 1497/1502 vollendet. Sie stellt sich uns heute als spätgotische unsymmetrische, zweischiffige Hallenkirche dar. Zwei steinerne Vorgängerbauten aus dem 12. und 13. Jahrhundert sind nachgewiesen. Vom Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert ist in der Südwand das spätromanische Stufenportal mit Lisenen erhalten. Der kräftige Westturm stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Ehemals war sie Wallfahrtskirche St. Margareten, seit 1527 ist sie reformiert.

1956 und 1979/80 wurde bei umfangreichen Renovierungsarbeiten die ursprüngliche Raumorientierung zum Chor wiederhergestellt.

Ihr Geläut umfasst vier Glocken. Von den alten Glocken sind die Katharinen- und die Margaretenglocke erhalten. Die beiden jüngeren Glocken wurden 1957 in das Geläut aufgenommen. Sie waren Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg be Ritzzeichnung der Katharinenglockeschlagnahmten.

Die Katharinenglocke stammt aus dem 14. Jh. und ist mit einer 72 cm hohen figürlichen Ritzzeichnung versehen. Sie trägt ein Schriftband mit den Worten: Jesus – Maria – Johannes. Die zweite alte Glocke trägt den Namen der hl. Margarete. Ihre lateinische Inschrift lautet zu deutsch: „Walter Westerhues hat mich gegossen im Jahre des Herrn 1505. Margarete heiße ich. Die Drachen siegreich zu vertreiben, rufe ich durch mein Geläut die Lebenden zusammen. Ich beklage die Toten.“

Bodelschwingh an der Stadtkirche

Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der am 6. März 1831 auf Haus Mark in Lengerich-Wechte geboren wurde, wurde am 8. April 1831 in der Lengericher Stadtkirche getauft. Er gilt als ein der prägenden Gestalten der modernen Diakonie.

 

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